14. August Horch Klassik 2026

14. August-Horch-Klassik
Oldtimerrundfahrt für PKW und Motorräder der Baujahre bis 1986

am 19.07.2026 mit Start und Ziel in Zwickau

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23.07.2026

Petrus hatte ein Einsehen bei der 14. August-Horch-Klassik
4. Museumsfest zog auch dank der Oldtimer-Schauen gut 2000 Gäste

Auch dieses Mal konnte der MC Zwickau am Wochenende 18./19. Juli beim Fest des August-Horch-Museums und der Horch-Klassik mehr als nur seine Visitenkarte hinterlassen. War es am Samstag die bereits im vergangenen Jahr viel Zuspruch und Interesse weckende Ausstellung und dazugehörige kleine Ausfahrt der "Ahnen unserer Autos". Dieser kleinen Schau waren u.a. sechs Oldtimer gefolgt. Mit den Baujahren zwischen 1898 und 1916 präsentierte sich Automobilbau mit mehr als einhundert Jahren sowie internationaler Tradition. Angefangen vom französischen Motorwagen Millot aus dem Jahr 1898 über die amerikanischen Modelle eines Hupmobiles von 1910 aus der Automobilbaustadt Detroit oder dem Buick Modell 27 von General Motors aus dem Jahr 1911. Die kleine Ausfahrt konnte diesmal eher als fast "ebenerdig" bezeichnet werden und führte mit Ziel Hauptmarkt durch die Zwickauer Innenstadt und wieder zurück. Derweil gab es trotzdem viel "Motorisiertes" zu sehen. Allein die Aufreihung der Jedermann-Ausstellung auf der Audistraße, wo sich Halter von Vorwende-Oldtimern präsentieren konnten, lud bei strahlendem Sonnenschein zum Spazieren und Schauen ein.

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Mit dem Sonnenschein war es allerdings beim Start der Horch-Klassik am Sonntagmorgen leider vorbei. Trotzdem blieben trotz Regens von den gemeldeten 180 Teilnehmern nur fünf aus unterschiedlichsten Gründen fern. Alle anderen Pkw-Besatzungen, egal welcher Bauart, und Motorradfahrer trotzten dem mehr oder weniger starken Regen. Zu schade für die Zuschauer und die Veranstaltung: Etwa nach eineinhalb Stunden später hatte die Sonne die Wolken vertrieben und begleitete die Klassik-Piloten bis nach Augustusburg und wieder zurück ins Ziel am August-Horch-Museum. Der Start war heuer in den Hof des Museums verlegt, weil es zuvor durch die Unterführung des einstigen Fertigungsbereiches 9 der Endmontage des Trabants ging.

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Bereits im Startbereich und völlig unabhängig vom Wetter zogen ausnahmslos alle "Klassiker" und insbesondere Crews ein als Prolog ausfallendes Resümee mit teils sehr interessanten Aussagen, die dem Motto der 2026er Klassik 100 Jahre Horch 8 - Auf den Spuren eines Mythos entsprachen: Francis und Claudia Urzinger-Woon aus Landshut waren mit ihrem Horch 930V von 1939 nach 2025 das zweite Mal dabei. Nur knapp einhundert Kilometer von Audi in Ingolstadt entfernt beheimatet, bekundeten sie: "Wir wissen wohl, dass der Ursprung derart eleganter, kompakter, zuverlässiger, von technischer Innovationen sowie höchster Verarbeitungsqualität und exquisiter Ausstattung zeugenden Autos hier in Zwickau ist. Die ingenieurtechnischen Leistungen auch danach sind wohl bekannt." Claudia speziell: "Wäre der Krieg nicht gewesen, würden hier bestimmt noch derart schöne und gute Autos dieser Marke gebaut werden! Wir müssen auch in Anbetracht letzter Hiobsbotschaften bezüglich hier verorteter Autoproduktion gemeinsam das Fähnchen der Tradition des Automobilbaus in Sachsen hochhalten. Autoproduktion gehört einfach hier her!" Francis, aus England stammend, ergänzt: "Auch wir hatten und haben in England tolle Marken und schöne Oldtimer. Aber Horch und Audi, vor allem in der Breite der Modelle, das war schon was Extras!"

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Die Leidenschaft von Julian Kurth-Gebert und Chris Gebert aus Duderstadt gehört eigentlich den Lanz-Bulldog-Traktoren. "Nein, nicht ganz", erwidert Julian. Chris begründet es so: "Uns interessiert generell alles, was einen Motor hat, fährt und vor dem Krieg gebaut wurde." Aber einen Unterschied, eine Horch 853-Limousine mit Baujahr 1937 und einen Traktor zu lenken, gebe es doch, widerspricht Julian: "Man muss nur Fahren können, Verständnis haben für ältere Technik und deren Handhabung." Beide sind das dritte Mal hier. Die reichlich 250 Kilometer Anfahrt nehmen sie gern in Kauf. "Die Klassik hat die Qualität zurecht bereits im Namen: Klasse! So viele gut gepflegte Oldtimer, insbesondere Vorkriegsautos, gibt's im Westen bei derartigen Veranstaltungen so nicht. Erst recht nicht das vertraute Untereinander." Und plötzlich kommt ringsum eine Frage auf: "Warum wird hier eigentlich nicht im Bewusstsein der Tradition des Automobilbaus kein eigenes Auto, eigenes Modell gebaut?"

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Mit anderen Modellen, aber das Flair der Horch-Klassik gut beschreibend, waren unter anderen Ines Otto und Franziska Schuster aus Claußnitz und Antje Schmalfuß aus Plauen am Start. Ines und Franziska mit einem Pontiac Star-Chief-Coupe aus dem Jahr 1956. Antje mit einem Wartburg 312 HAT, Baujahr 1966. Hinsichtlich des Autotyps spricht Ines: "Die Optik muss passen, ordentlich was unter der Haube und einen geilen Sound haben." Für Antje zählt: "Einmal Warti, immer Warti. Vater hatte einen, mein Mann, ich…" Bei einem sind sich allerdings alle drei Frauen einig. "Zur Horch-Klassik kommen wir, weil das Paket passt! So viel Vorkriegsfahrzeuge wie bei keiner anderen Klassik! Herzlichkeit untereinander. Jedes Mal toll organisierte Ausfahrten mit (alle lächeln) Bordbüchern, die auch wir lesen können. Wer einen Oldtimer hat, gehört einfach in diese Klassik!"

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Würde dies Realität - dann würde es sicherlich schwer, dies insbesondere am Ausflugsziel zu händeln. Darum geht an dieser Stelle der Dank an die Mitarbeiter der Mittags-Pausen-Versorgung und selbstverständlich an alle Mitstreiter und Helfer der Klassik an Start und Ziel sowie den Kontrollstellen. Vereinsvorsitzender des MC Zwickau Johannes Schmutzler zog dahingehend erneut positiv einen Strich auch unter die 14. Horch-Klassik mit der Bemerkung: "Nach der Klassik ist vor der Klassik! Mehr verraten wird an dieser Stelle aber noch nicht. Freuen können sich aber alle mit Sicherheit auf eine 15. Ausgabe 2027!"

uhe

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